Weserradweg

Werbung

Der Weserradweg sorgt bei Radfahrern für abwechslungsreiche Augenblicke

Durch insgesamt bis zu sechs Regionen schlängelt sich der Weserradweg bis zur Nordsee. Auf insgesamt 515 Kilometern lassen sich für den Fahrradfahrer die Natur sowie unzählige Sehenswürdigkeiten hautnah erleben. Mit gutem Wetter startet der Radfahrer im Weserbergland, welches namensgeblich für die Bezeichnung des bekannten Radweges steht. Seit 1978 der erste Grundstein zur Bebauung des gerne genutzten Weges gelegt wurde, radeln jährlich unzählige Radfahrer die verschiedenen Streckenabschnitte für sportliche Betätigungen oder Erkundungen der Gegend. Selbst Anfänger werden mit diesem Weg keinerlei Probleme habe. Nicht ohne Grund zählt daher der Weserradweg zu einem der wohl beliebtesten Radwege in ganz Deutschland. Dort wo sich Werra und Fulda treffen startet die Reise für den Radfahrer und führt ihn bis nach Bremerhaven. Hier ist jedoch noch lange nicht Schluss, denn der Weg trifft später noch über Cuxhaven auf den bekannten Elbradweg. Nicht immer muss der Radfahrer dabei dem eigentlichen Streckenverlauf folgen, es existieren zudem noch unterschiedliche Alternativrouten, die den Weserradweg zu einer spannenden Entdeckungstour für Jung und Alt machen. Durch seinen geringen Höhenunterschied im Verlauf des eigentlichen Streckenabschnitts, kommen Radfahrer in den Genuss einer entspannten Reise. Besonders die Tatsache, dass der Weserradweg abseits der gängigen Hauptverkehrsstraßen führt, macht ihn zu einer unvergesslichen Route, die sich kein Radfahrer entgehen lassen sollte.

Werbung

Verlauf des Weserradweg

Hann. Münden -> Oberweser -> Wahlsburg -> Bodenfelde -> Bad Karlshafen -> Beverungen -> Höxter -> Holzminden -> Bodenwerder -> Hameln -> Hessisch Oldendorf -> Rinteln -> Vlotho -> Bad Oeynhausen -> Porta Westfalica -> Minden -> Petershagen -> Nienburg -> Hoya -> Achim -> Bremen -> Elsfleth -> Brake -> Nordenham -> Bremerhaven -> Cuxhaven

Radtour auf dem Weserradweg vom Weserbergland bis zur Nordsee

Radtourenbücher vom Weser Radweg

Zur Orientierung auf dem Weser Radweg eignet sich sehr gut das Bikeline Radtourenbuch Weserradweg. Neben sehr vielen Informationen rund um den Weser Radweg gibt es eine gute Tourbeschreibung sowie kleine Tourenkarten mit der Strecke.

Spannende Eindrücke auf dem Weserradweg

Zwischendurch erwartet den Reisenden eine gelungene Abwechslung an Restaurants oder Cafés und auch Pensionen und Hotels sind in der Nähe der Strecke zu finden, so dass der Radfahrer hier eine Pause einlegen kann, um mit gewonnener Kraft den Rest der Tour zu bestreiten. Oftmals empfiehlt es sich, besonders im Sommer, die Campingausrüstung mit einzuplanen, denn die malerische Strecke hält die eine oder andere Möglichkeit bereit, auch am Wegesrand zelten zu können. Historisch und einmalig erlebt der Radfahrer die vielfältigen Schlösser im Weserbergland. Der Weg schlängelt sich zudem an zahlreichen Stadtpanoramen atmosphärischer Fachwerkhäuser entlang bis er bei Minden auf Porta Westfalica trifft. Bauernhöfe und beeindruckende Windmühlen zieren die Landschaft und geben den Blick auf neue Eindrücke frei. Von hier aus geht es weiter in den Norden, nach Bremen. Die beliebte Touristenstadt gilt als Fahrradfahrer freundlich und bietet eine spannende Erlebnisreise der etwas anderen Art. Es empfiehlt sich zudem immer einen Navi dabei zu haben oder auf das Kartenmaterial der gängigen Anbieter zurückzugreifen, falls eine Alternativroute eingeplant wird. Dadurch geht der Radfahrer auf Nummer sicher und kann auch abseits der Strecke die Städte und Regionen erkunden.

Übernachten am Weser Radweg

Wer eine Radtour auf dem Weser Radweg übernimmt und nach den passenden Übernachtungsmöglichkeiten sucht, sollte sich auf der Bett und Bike Seite des ADFC umsehen. Hier findet man Fahrrad freundliche Unterkünfte die an den großen Fernradwegen liegen. Am besten plant man seine Etappen im voraus und sucht sich bereits vorher einige alternativen heraus, um ggf. seine Etappe bei schlechten Wetter verkürzen zu können.

An diese Dinge sollten Radfahrer vor der Abreise vom Weser Radweg denken

Die Abreise sollte an einem Tag erfolgen, der wetterbedingt die Reise zu einem erfolgreichen Vergnügen werden lässt. Dennoch empfiehlt es sich zusätzlich wetterfeste Kleidung einzupacken, denn vor allem in Norden kann sich das Wetter schnell ändern. Ein Rucksack mit den wichtigsten Wechselkleidungsstücken sowie einer Reparaturausrüstung für das Fahrrad sind nie verkehrt. Neben etwas Proviant sowie Getränken sollte, bei möglichen Campingeinsätzen, auch das Zelt und weiteres Zubehör eingeplant werden. Bei schönem Sonnenwetter wird der Radfahrer auf seinem Weg auf viele weitere Reisende treffen, so dass es niemals langweilig wird. Wer zur Hauptsaison im Sommer den Radweg ansteuert, bucht im Vorfeld seine entsprechenden Zimmer für die Nacht in den jeweiligen Hotels oder Pensionen, denn zu den stark frequentierten Zeiten können diese schnell ausgebucht sein. Glücklicherweise bietet sich ein großes Angebot unterschiedlicher Übernachtungsmöglichkeiten an, so dass der Radfahrer den Weserradweg ohne Probleme ansteuern kann.

Werbung

Werbung